| Frage | Antwort |
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| „Müsste sich nicht die AWS um den Müll kümmern?“ | Ja – und das tut sie auch! Aber wir alle leben hier. Wenn wir selbst mit anpacken, zeigen wir, dass saubere Straßen und Grünflächen nicht nur Aufgabe der Stadt, sondern gemeinsame Verantwortung sind. Jeder Handgriff macht sichtbar: Wir kümmern uns und unser Viertel ist uns wichtig. |
| „Ist euch das nicht zu blöd, den Dreck anderer Leute wegzuräumen?“ | Blöd ist, nichts zu tun. Wir könnten uns ärgern – oder einfach etwas ändern. Wir räumen auf, um zu zeigen: So geht’s auch anders. Und wer uns sieht, denkt beim nächsten Mal vielleicht zweimal nach, bevor etwas liegen bleibt. |
| „Bringt das denn überhaupt was?“ | Absolut! Jede Aktion macht sichtbar, dass Verantwortung ansteckend ist. Clean-ups verändern Bewusstsein – bei uns, bei Passant:innen, bei denen, die’s sehen. Und das ist der erste Schritt zu echter Abfallvermeidung. |
| „Habt Ihr zuviel Freizeit (keinen richtigen Job)?“ | Es ist uns nicht langweilig! Die meisten von uns gehen ganz normalen Berufen nach und wir haben nicht mehr oder weniger Freizeit als andere Menschen. Wir verwenden aber einen Teil unserer Zeit darauf, etwas zu bewegen, das uns wichtig erscheint und hoffen, dass dies auch Euch motiviert mitzumachen. Und abgesehen davon macht es ja auch Spaß, man lernt nette Leute kennen, ist an der frischen Luft und bewegt sich. Also eben alles so Sachen, die man gerne in der Freizeit macht. |

